Bitter Taste – 8aw im Offenen Labor auf den Spuren des Geschmackssinns

Phänotyp, Genotyp, Codons, Chromosomen, homozygot, heterozygot – ganz schön viele Fachbegriffe! Doch die Schüler:innen der 8aw ließen sich davon nicht abschrecken. Im Offenen Labor Graz gingen sie der spannenden Frage nach, warum manche Menschen bittere Stoffe intensiver schmecken als andere.

Im Mittelpunkt stand der Rezeptor TAS2R38, der entscheidet, ob jemand ein „Taster“, „Super-Taster“ oder „Non-Taster“ ist – also wie empfindlich der eigene Geschmackssinn auf Bitterstoffe reagiert. Um das herauszufinden, analysierten die Schüler:innen ihre eigene DNA.

Ein bekanntes Verfahren kam dabei zum Einsatz: die PCR, vielen noch aus der Coronazeit ein Begriff. Diesmal durften die Schüler:innen jedoch selbst Hand anlegen und die Methode im Labor ausprobieren. Den Abschluss bildete eine Gelelektrophorese, bei der die Ergebnisse sichtbar gemacht und ausgewertet wurden.

Ein spannender und lehrreicher Tag – und für viele sicher ein erster Einblick in die Welt der Universität und der Molekularbiologie.

Prof. Brandstätter