ALLGEMEIN

Das B(R)G Leibnitz, zwei Schulhäuser – eine Schule.

Das B(R)G Leibnitz ist die größte allgemein bildende höhere Schule in der Steiermark und gehört zu den größten AHS Österreichs. An die 120 Lehrende unterrichten in 48 Klassen etwa 1250 Schülerinnen und Schüler in zwei Schulhäusern. 31 Klassen sind im Hauptgebäude in der Wagnastraße und 17 Klassen sind im Schulhaus Klostergasse, das sich in einer Entfernung von etwa 10 Gehminuten befindet, untergebracht. In dieser Größe liegt auch unsere Stärke, denn eine Vielfalt an Talenten unserer Pädagoginnen, Pädagogen, Schülerinnen und Schüler macht es möglich, dass wir die Vielfalt zu unserem Motto gemacht haben.

Wir bieten zwei Schulformen/Schulzweige an:
• Das Gymnasium mit wahlweise Französisch oder Italienisch als zweite lebende Fremdsprache ab der 3. Klasse und mit Latein ab der 5. Klasse
• Das Realgymnasium mit Darstellender Geometrie sowie mit Naturwissenschaftlichem Labor und in der Oberstufe wahlweise mit Latein bzw. Französisch.

Zusätzlich gibt es seit 2011 ein erweitertes Kurssystem an unserer Oberstufe. Im Rahmen dieses Kurssystems können unsere Schülerinnen und Schüler neben einem Einführungskurs und einem verpflichtenden Unterstützungskurs für die Vorwissenschaftliche Arbeit neun ihrer Unterrichtsstunden der Oberstufe in Form von zweistündigen Semesterkursen individuell wählen und somit persönliche Schwerpunkte setzen und somit besonderen Interessen nachgehen.

Die Ausstattung unserer Schulhäuser:

Alle Klassenräume haben einen Internetzugang und sind mit einem PC inclusive Beamer und Lautsprechern ausgestattet. Das von uns verwendete elektronische Klassenbuch informiert tagesaktuell  über Supplierungen, Schulveranstaltungen, Absenzen, Termine und vieles andere mehr.


Das Schulhaus Wagnastraße, welches im Jahre 1962 erbaut und im Jahre 2000 generalsaniert wurde und demnächst um ein weiteres Klassenzimmer erweitert werden wird, verfügt über einen Fußballplatz, einen Beach-Volleyballplatz, einen Handballplatz, einen Basketballplatz, eine Kugelstoß- und Weitsprunganlage, Säle für Biologie, Chemie, NWL, Physik, Technisches Werken, Textiles Werken, sowie drei Säle für Informatik und je zwei Säle für Bildnerische Erziehung, Musik und Turnen. Weiters stehen eine multimediale Schulbibliothek, ein Fotolabor, ein Schulbuffet und ein Pausenhof zur Verfügung.


Das Schulhaus Klostergasse, das im Jahre 1987 gemeinsam mit der HAK/HASCH bezogen wurde, verfügt über Trainingsstätten im nahe gelegenen Städtischen Bad mit Fußballplatz, einen Beach-Volleyballplatz, einen Handballplatz, einen Basketballplatz, eine Kugelstoß- und Weitsprunganlage, eine Laufanlage, einen Physiksaal, einen Biologiesaal, einen Chemiesaal, zwei Informatiksäle, zwei Notebookwägen zum mobilen Einsatz, einen Saal für Technisches Werken, einen Saal für Bildnerische Erziehung, einen Musiksaal, zwei Turnsäle, eine multimediale Schulbibliothek, ein Schulbuffet und einen Pausenhof.

Schulmanagement:
Das Schulmanagement (Direktion, Administration, SGA-Mitglieder und Mitglieder des Dienststellenausschusses) bemüht sich um eine enge und gute Zusammenarbeit mit allen Schulpartnern, setzt auf Offenheit und Transparenz bei Entscheidungsfindungen und zählt wechselseitige Anerkennung und Hilfe zu ihren wesentlichen Grundsätzen. Dazu gehören seit Jahren auch gemeinsam entwickelte und ausführlich formulierte Verhaltensvereinbarungen mit genau definierten Konsequenzen bei Verletzung dieser von Schülern, Schülerinnen und Eltern unterzeichneten Vereinbarungen.

 

Wesentliche Bildungsschwerpunkte/Angebote der Schule sind:

Fremdsprachen:
Im Gymnasium wird wahlweise Französisch oder Italienisch als zweite lebende Fremdsprache ab der 3.Klasse und als Grundlage einer humanistischen Allgemeinbildung Latein ab der 5. Klasse angeboten. Im Realgymnasium kann man in der Oberstufe zwischen Französisch und Latein wählen. Der Englisch-, Italienisch- und Französischunterricht erfährt durch den Einsatz von „native speakers“ eine besondere Aufwertung. Erweitert wird das Angebot durch die Vorbereitung und Durchführung von Sprachenwettbewerben, sowie die Vorbereitung auf internationale Sprachenzertifikate aus den lebenden Fremdsprachen. Als weitere lebende Fremdsprache wird Spanisch als EKSO-Kurs sowohl für das Gymnasium als auch für das Realgymnasium angeboten und kann ebenso wie auch Informatik bei entsprechender Wahl der notwendigen EKSO-Kurse  auch als mündlicher Reifeprüfungsgegenstand gewählt werden. Weiters wird in einzelnen Bereichen auch Englisch als Arbeitssprache eingesetzt.

Naturwissenschaftlicher Bereich:

Der zentrale Angelpunkt unseres Realgymnasiums ist das Naturwissenschaftliche Labor, das an unserer Schule von unseren Lehrern entwickelt und in zahlreichen Bundesseminaren in ganz Österreich verbreitet wurde. Ein durchgehendes Konzept sichert die Zusammenarbeit der Fächer Physik, Biologie und Chemie. Der fächerübergreifende Unterricht findet in der 4. und ab der 6.Klasse des Realgymnasiums statt.
Die fachspezifische geometrische Ausbildung im Realgymnasium an unserer Schule wird durch computerunterstützes Arbeiten im Fach Geometrisches Zeichnen in der vierten Klasse und durch die Veränderung des DG-Unterrichts in inhaltlicher und struktureller Hinsicht in der Oberstufe zu einem „multimedialen Präsentationsfeld mit objektorientiertem, konstruktivem und fächerübergreifendem Schwerpunkt“.
Vorbereitungskurse zu Olympiaden und Wettbewerben (Physik, Chemie, Mathematik, Geometrie) sowie eine unverbindliche Übung zur Robotertechnik ab der zweiten Klasse fördern die besonderen Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler. Immer wieder feiern unsere Vertreter bei nationalen und internationalen Bewerben Erfolge.

Musisch-/Kreativer Bereich:

In der ersten und zweiten Klasse können musisch begabte Kinder die Musikklasse besuchen.
Weite Anerkennung finden Aufführungen unserer Schulband, des Schulorchesters, des Schulchors und des Vokalensembles. Die Mitarbeit an den Musical- und Theateraufführungen ist für alle Mitwirkenden ein besonderes Erlebnis. Durch sie wird die Entwicklung des Selbstbewusstseins und der Persönlichkeit der Jugendlichen maßgeblich unterstützt.
Zur Förderung des kreativen Potentials gibt es einen Fotokurs im schuleigenen Fotolabor bzw. unverbindliche Übungen im Bereich Kreatives Gestalten (Mediengruppe, Bühnenbild und Raumgestaltung)

Sport und Bewegung:
Da wir ein besonderes Augenmerk auf Bewegung legen, fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler in den unverbindlichen Übungen Fußball (Burschen und Mädchen), Volleyball und Handball. Weiters besteht eine Kooperation mit dem LAZ (Leistungs- und Ausbildungszentrum des ÖFB für Burschen) und dem Fußball-Kolleg.
Immer wieder feiern unsere Schülerinnen und Schüler bei sportlichen Wettbewerben wie Fußball, Handball, Volleyball, Tennis und Golf große Erfolge.
Die Wintersportwochen in den 2. und 3. Klassen sowie die Sommersportwoche in den 5. Klassen runden das Angebot einer zeitgemäßen Sport- und Bewegungsausbildung ab.

SanSchool – Wirklich Lernen fürs Leben

Neben ihrer schulischen Ausbildung können Schülerinnen und Schüler am B(R)G Leibnitz auch die Qualifikation zum staatlich anerkannten Beruf des Rettungssanitäters erwerben. Basis dafür ist das Projekt „SanSchool“ in Kooperation mit der Bezirksstelle Leibnitz des Roten Kreuzes. Die Ausbildung umfasst dabei 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis und steht den Schülerinnen und Schülern ab dem 17. Lebensjahr offen. Geht es im ersten Teil der Ausbildung (samt Prüfung) vor allem um Medizintechnik, sammeln die San-Schüler im zweiten Teil durch direkten Kontakt Erfahrung mit Patienten. Ab diesem Zeitpunkt fahren sie als Volontäre beim Roten Kreuz mit. Weitere Unterrichtselemente bestreiten die Schulärzte Dr. Maria Zöhrer und Dr. Thomas Hanfstingl sowie hochqualifizierte Rotkreuz-Mitarbeiter. Gleichzeitig wird die Sanitäterausbildung als vertiefende Übung im Unterrichtsfach Biologie anerkannt.

Schulveranstaltungen:

Unterstufe
1. Klassen Kennenlerntage
2. Klassen Wintersportwoche
3. Klassen Wintersportwoche
4. Klassen „Österreichs Jugend lernt Wien kennen“

Oberstufe

5. Klassen Sommersportwoche
6. Klassen klassenübergreifende Projektwoche im In- oder Ausland
7. Klassen 10- bis 14-tägiger Sprachaufenthalt (z. B. England, Frankreich, Irland)
8. Klassen Schüler des EKSO-Kurses Spanisch haben am Beginn der 8.Klasse einen Spanienaufenthalt

 

EKSO – Erweitertes Kurssystem an der Oberstufe

Seit dem Schuljahr 2011/12 gibt es an unserer Oberstufe dieses Kurssystem. Neben den verpflichtenden Kursen zum Umgang mit dem Kurssystem und zur Unterstützung der Vorwissenschaftlichen Arbeit können Schülerinnen und Schüler neun Kurse innerhalb eines vorgegebenen Rahmens wählen und damit persönliche Schwerpunkte setzen. Jeder Kurs ist zweistündig und dauert ein Semester. Um zur Matura zugelassen zu werden, müssen also elf Kurse positiv abgeschlossen werden, wobei es auch die Möglichkeit von WH-Prüfungen oder Überbuchungen gibt.

Förderung:
Durch Berücksichtigung der individuellen Stärken und Begabungen der Schülerinnen und Schüler sowie durch Förderung in den Bereichen, wo Schwächen bestehen, versuchen wir den Schülerinnen und Schülern eine breite und fundierte Allgemeinbildung zu geben sowie Schlüsselqualifikationen zu vermitteln.

Präsentations- und Arbeitstechniken:
Schon in der ersten Klasse lernen unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines einstündigen Informatikunterrichts die entsprechenden Grundlagen im Umgang mit modernen Arbeitstechniken und zur Erstellung von Präsentationen. Diese werden Das Rüstzeug dazu erhalten unsere Schüler in Workshops zu Rhetorik und Präsentation in den 5. und 6. Klassen und auf Wunsch in einschlägigen EKSO-Kursen vertieft.

Verbesserung des Schulklimas:
Seit dem Schuljahr 2006/07 werden Schülerinnen und Schüler zu Peer-Mediatoren ausgebildet, und sie helfen sowohl im Einzelfall als auch in Klassen Konflikte zu entschärfen und Streitigkeiten zu klären. Oberstufenschüler stehen jüngeren Schülern als Buddies, d.h. Ratgeber, Bezugspersonen, Freunde und Streitschlichter im Schulalltag zur Verfügung. So sollen potentielle Konfliktanlässe abgefangen bzw. vermieden werden, bzw. im Akutfall soll die eigenverantwortliche Suche von Lösungsstrategien unter der Anleitung von Streitschlichter-Buddies erleichtert werden. Zur Schaffung eines guten Schulklimas versuchen wir das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer umzusetzen. Dieses Konzept beruht auf den Säulen Wertschätzung, Präsenz, Wachsame Sorge, Beharrlichkeit, Unterstützung sowie Transparenz und soll ein gutes Zusammenleben in der Schulgemeinschaft ermöglichen.

Personalentwicklung/Qualitätsentwicklung:

Die Schule ist ständigen Änderungsprozessen unterworfen. Diese verlangen von unseren Lehrerinnen und Lehrern unter anderem ein Mehr an Flexibilität, an Ideenreichtum, an Verantwortung und erfordert eine ständige Verbesserung der Unterrichtsqualität. Alle Lehrenden bemühen sich, durch Fortbildung, Evaluation und Reflexion ihrer Tätigkeit einen möglichst hohen Grad an Professionalität zu erreichen. Die Methodenvielfalt (Offenes Lernen, EVA, Projektunterricht, neue Formen der Leistungsbeurteilung, …) wird stetig ausgeweitet. Entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen werden von Seiten der Direktion gezielt geplant. Die zahlreichen Zusatzqualifikationen der Lehrkräfte (NLP, Teammanagement, Evaluation, Qualitätsmanagement, Soziales Lernen, …) fließen in die tägliche Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schüler ein.

Nahtstellenproblematik:

Der Nahtstellenproblematik (d.h. dem Übertritt von der Volksschule in die 1. Klasse des B(R)G) schenken wir besonderes Augenmerk. Deshalb gibt es Kontakte der Schulleitung mit ihren zukünftigen Schüler/innen bereits schon vor dem 1. Schultag in Form von Informationsabenden an den Volksschulen. Am Tag der offenen Tür wird unsere inhaltliche Ausrichtung den Eltern und Schüler/innen nahe gebracht. Unsere „Erstklassler“ werden von den Buddies betreut. Projekttage gleich zu Beginn des Schuljahres erleichtern Einstieg, Umstellung und Umgewöhnung.

Einbindung der Eltern:
Der Kontaktpflege zwischen Schule und Elternhaus wird besondere Bedeutung beigemessen. Von den Eltern erwarten wir ein hohes Maß an Unterstützung in der uns zugeteilten erzieherischen Tätigkeit.
Eltern sind auch im Unterricht nach Absprache mit dem jeweiligen Lehrer als „Gastlehrer“ für ein spezielles Thema, bei dem sie besonders kompetent sind, herzlich willkommen.

Schulische Tagesbetreuung:

Ab dem Schuljahr 2008/09 wurde die Schulische Tagesbetreuuung an der Schule eingeführt. Die Schulische Tagesbetreuung gewährleistet ein sinnvolles und gelenktes Freizeitangebot sowie ein individuelles Förderangebot für Deutsch, Englisch und Mathematik. Kreative Fertigkeiten wie etwa Zeichnen, Werken und sportliche Neigungen werden durch Pädagogen und Pädagoginnen der Schule gefördert. Sie kann für einen, zwei, drei oder vier Nachmittage in Anspruch genommen werden.

ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN:

Zu den kurz- und mittelfristigen Vorhaben zählen eine sinnvolle Umsetzung der Vorgaben zur neuen Reifeprüfung und der beabsichtigten Semestrierung der Oberstufe, der Ausbau von „Englisch als Arbeitssprache“ und der vermehrte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken im Unterricht.

Schulprogramm – Schwerpunkte der Schulentwicklung:
• Schulische Tagesbetreuung
• Förderkonzept
• Verhalten im Schulhaus
• Gewaltprävention
• Soziales Lernen
• Mülltrennung
• Homepage