Stadtentwicklungsprojekt „Stadt der Zukunft“

Im Oktober 2019 nahmen die SchülerInnen der 3fk an einem interessanten Projekt zur Stadtentwicklung in Leibnitz teil.
Begleitet und unterstützt wurde dieses Projekt von Dipl. Ing. Irene Gaulhofer vom Verein „Raum macht Schule“, der sich die Baukulturvermittlung für Kinder und Jugendliche zum Ziel gesetzt hat. Jeweils montags wurde in einem dreistündigen Block fächerübergreifend (DI Dötsch/INF, Mag. Frühwirth/GG, Mag. Potzinger/BE, Mag. Rainer/D) an diesem Projekt mit den Schülern gearbeitet.

In der ersten Projektphase ging es darum, die Wahrnehmung der SchülerInnen für die Stadt zu sensibilisieren. So haben sie bei einem Rundgang durch die Stadt das bewusste Schauen geübt und dabei Fotos von sehr schönen oder eben auch sehr verbesserungswürdigen Gebäuden, Gassen etc. gemacht. Bei einem zweiten Rundgang sollten die Schüler ein besonderes Augenmerk auf das Hören legen: An welchen Orten der Stadt hören wir was? Wo gibt es Lärm, welche Geräusche lassen sich überhaupt feststellen? Gibt es in Leibnitz noch Oasen der Ruhe? Tonaufnahmen mit den Smartphones wurden durch Hörprotokolle ergänzt.
In einer zweiten Projektphase mussten die SchülerInnen gleichsam ihre Erfahrungen auswerten und sich diese in Vorbereitung auf die Präsentation nutzbar machen. Dazu legte jeder Schüler/jede Schülerin ein Transparentpapier über das ausgewählte Foto im A3 Format und versuchte so seinen Verbesserungsvorschlag, der durch Texte in Sprechblasen ergänzt wurde, durch „Überzeichnen“ zu visualisieren. In den begleitenden Input-Phasen erhielten die Schüler nicht nur Informationen zum Konzept von „Smart city“, sondern sie sollten auch angesichts der zunehmenden Digitalisierung und E-Mobilität ihre Vorstellungen von einer Stadt der Zukunft erweitern und diese gleichzeitig reflektieren und hinterfragen. Dazu erhielten die Schüler auch Informationen über die Veränderungen menschlicher Behausungen und Baukulturen im Laufe der Menschheitsgeschichte. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildete der Klimawandel: Welche Möglichkeiten muss eine Stadt wie Leibnitz, die zu den Hitzepolen in Österreich zählt, in Zukunft realisieren, um die Lebensqualität in der Stadt zu sichern? Die Auseinandersetzung mit diesen Themen- und Fragestellungen sollte sich schließlich in den optimierenden Ideen und Visionen der Schüler niederschlagen.
Anhand der gestalteten Fotos bzw. Bilder präsentierten die Schüler schließlich am 11. November im Rathaus in Anwesenheit von Bürgermeister Helmut Leitenberger und DP Ing. Astrid Holler, zuständig für Stadtentwicklung & Projektmanagement, ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge für Leibnitz als eine „Stadt der Zukunft“.